2,5 km Industriegeschiche. Die Jülicher Straße
Als man Mitte des 19. Jahrhunderts nach Flächen für die sich ausbreitende Aachener Industrie suchte, fiel die Wahl schnell auf die Jülicher Straße. Hier standen große Flächen zur Verfügung, die Wurm lieferte Wasser und der vorherrschende Westwind hielt Rauch und Gestank von der Stadt fern. Die Ausstellung zeigt, welches Spektrum an Produkten hier entstand – von Regenschirmen bis zu Panzerschränken –, wie das Industriegebiet sich entwickelte, Erfolgs- und Krisenjahre sich abwechselten und welche Rolle der Strukturwandel spielt.
Aber auch sozialgeschichtlichen Fragen geht die Ausstellung nach: Wie sah das Leben der Arbeiterinnen und Arbeiter während und außerhalb der Arbeit aus? Wie gefährlich war die Arbeit in der Industrie? Wie wohnten die Menschen? Wie war die Rolle der Frauen?
Kuratoren: Lars Neugebauer und Andreas Düspohl